Fast jeder Anbieter im deutschen E-Commerce schreibt „Full-Service“ auf die Startseite. Der Unterschied liegt nicht darin, was jemand anbietet, sondern dafür wer geradesteht. Diese Seite stellt die fünf Fragen, an denen Du das prüfen kannst, und sagt am Ende ehrlich, wofür SITE EFFECT nicht die richtige Antwort ist.
Bei zwei bis zehn Millionen Umsatz hängen diese fünf so eng zusammen, dass jede Trennung Geld kostet. Wer sie auf vier Dienstleister verteilt, bezahlt die Abstimmung zwischen ihnen aus der eigenen Marge.
Shopify-Architektur, Ladezeit, Warenkorb, Checkout, Zahlungsarten.
Kampagnenstruktur, Gebotsstrategie, Feed, Messung, Consent.
Motive, Anzeigentexte, Landingpages. Am selben Ort wie die Kampagne, die sie ausspielt.
Klaviyo-Flows, Kampagnen, Segmente, Wiederkaufrate.
Deckungsbeitrag je Produkt, Break-even-MER, Retouren, Umsatzsteuer.
| Mehrere Einzeldienstleister | Full-Service-Agentur | Analyse-Tool | Betriebssystem (SITE EFFECT) | |
|---|---|---|---|---|
| Wer verantwortet die Gesamtzahl | Niemand. Jeder verantwortet seinen Ausschnitt. | Ein Account-Manager, meist ohne Zugriff auf die Umsetzung. | Niemand. Ein Werkzeug verantwortet nichts. | Ein Verantwortlicher für alle fünf Bereiche. |
| Paid Media und Creative | Getrennte Anbieter, getrennte Zyklen. | Häufig an Partner weitergereicht. | Nicht Teil des Angebots. | Im eigenen System, Motiv und Kampagne am selben Ort. |
| Steuerungsgröße | Je Dienstleister eine andere. | Meist ROAS oder Umsatz. | Kennzahlen, aber keine Handlung. | Deckungsbeitrag, mit Herkunft je Posten. |
| Was Du zu sehen bekommst | Mehrere Reports, die sich widersprechen. | Ein Monats-PDF. | Ein Dashboard, das Du selbst deutest. | Eigener Zugang ab Tag eins, dieselben Zahlen wie wir. |
| Wem gehören die Konten | Unterschiedlich, oft dem Dienstleister. | Unterschiedlich, oft der Agentur. | Dir, das Tool liest nur. | Dir. Auf Deinen Namen, mit Deinen Freigaben. |
| Abrechnung | Mehrere Retainer nebeneinander. | Retainer oder Stunden. | Lizenz je Monat. | Ein Systempreis, an derselben Zahl gemessen. |
| Laufzeit | Je Vertrag verschieden. | Häufig 6 bis 12 Monate. | Meist Jahreslizenz. | 90 Tage Aufbau, danach monatlich kündbar. |
| Wann es die richtige Wahl ist | Wenn ein einzelner Bereich klar abgegrenzt ist und Du selbst steuerst. | Wenn Du intern jemanden hast, der die Agentur führt. | Wenn Du ein Team hast, das die Zahlen selbst in Handlung übersetzt. | Wenn Umsatz wächst, das Ergebnis nicht, und niemand für die Gesamtzahl geradesteht. |
Die Spalten eins bis drei beschreiben Marktmuster, keine bestimmten Anbieter. Es gibt in jeder Spalte sehr gute Häuser. Der Punkt ist nicht, welche Form besser ist, sondern welche zu Deiner Lage passt.
Stell sie jedem Anbieter, uns eingeschlossen. Wer bei einer davon ausweicht, hat die Antwort schon gegeben.
„Full-Service“ heißt oft: Strategie im Haus, Paid Media beim Partner. Das ist nicht schlimm, aber es ändert, wer haftet und wie lange eine Änderung braucht. Frag nach dem Namen der Person, nicht nach dem Leistungsumfang.
ROAS blendet Wareneinsatz, Retouren, nicht eingegangene Zahlungen und Umsatzsteuer aus. Ein Shop mit ROAS 3 kann Geld verlieren.
Die eigentliche Prüffrage ist die zweite Hälfte: Bei jeder Kennzahl muss dabeistehen, welche Konten und welche Zeiträume sie abdeckt. Eine geschätzte Zahl, die aussieht wie eine gemessene, ist schlimmer als gar keine.
Wenn die Konten dem Dienstleister gehören, gehört ihm auch die Lernkurve. Bei einem Wechsel fängst Du bei null an, und das kostet mehr als jeder Retainer. Konten, Pixel, Domänen und Listen gehören Dir.
Ein PDF am Monatsende ist eine Zusammenfassung der Vergangenheit. Wenn im laufenden Monat etwas schiefläuft, erfährst Du es vier Wochen später. Frag nach einem eigenen Zugang, nicht nach einem Reporting-Rhythmus.
Eine zwölfmonatige Mindestlaufzeit ist eine Wette darauf, dass Du in Monat vier nicht merkst, dass es nicht passt. Wer monatlich kündbar anbietet, verkauft jeden Monat neu. Das ist unbequemer für den Anbieter und besser für Dich.
Wenn drei dieser fünf Punkte zutreffen, lohnt sich ein Gespräch.
Diese Liste steht hier, weil eine Empfehlung ohne Grenze keine Empfehlung ist.
Nein. Eine Agentur verkauft Leistung in Stunden oder Paketen und liefert Ergebnisse an den Kunden ab. SITE EFFECT betreibt ein System, in dem Shop, Anzeigen, Creative, E-Mail und die Deckungsbeitragsrechnung auf demselben Datenbestand liegen, und der Kunde hat ab Tag eins denselben Zugang wie wir. Der Unterschied ist nicht das Leistungsspektrum, sondern wer die Gesamtzahl verantwortet und wer sie sehen kann.
Ein Betriebssystem für einen Onlineshop ist der Ort, an dem die Arbeit passiert, nicht der Ort, an dem sie ausgewertet wird. Ein Dashboard zeigt, was war. Ein Betriebssystem verbindet die Kanäle, aus denen die Zahlen entstehen, mit den Werkzeugen, mit denen man sie ändert, und hängt beides an eine gemeinsame Steuerungsgröße.
Konkret heißt das: Shopify-Daten, Meta, Google, Klaviyo und die Kostenseite liegen in einem Datenbestand. Jede Kennzahl trägt ihre Herkunft, also ob sie gemessen, abgeleitet, geschätzt oder eingetragen ist.
Deckungsbeitrag messen können mehrere Werkzeuge, je nach Umfang ab etwa 300 bis 800 Euro im Monat. Das Messen ist kein Alleinstellungsmerkmal. Der Unterschied liegt danach: Ein Tool zeigt ein Ergebnis, wir betreiben die Kanäle, aus denen das Ergebnis entsteht, und ändern sie. Wenn Du intern jemanden hast, der aus Kennzahlen Handlung macht, ist ein Tool die günstigere Wahl.
ROAS ist eine Plattform-Kennzahl. Sie setzt Werbeumsatz ins Verhältnis zu Werbekosten und kennt weder Wareneinsatz noch Retouren, weder nicht eingegangene Zahlungen noch Umsatzsteuer. Ein Shop mit Bruttopreisen, der die Umsatzsteuer nicht herausrechnet, sieht sein Ergebnis systematisch zu hoch.
Der Deckungsbeitrag beantwortet die Frage, die tatsächlich zählt: Was bleibt von hundert Euro Umsatz übrig.
Der Einstieg ist die Systemdiagnose für 2.900 Euro einmalig, sie dauert 14 Tage und wird bei Systemstart voll verrechnet. Das System selbst liegt ab 4.900 Euro im Monat, mit 90 Tagen Aufbauphase, danach monatlich kündbar.
Zum Einordnen: Ein einzelner Retainer im deutschen Markt liegt je nach Bereich zwischen 1.000 und 4.000 Euro, Analyse-Werkzeuge zwischen 300 und 800 Euro. Wer Shop, Paid, Creative, E-Mail und Analytics einzeln einkauft, liegt schnell über 7.000 Euro, und die Verantwortung für die Gesamtzahl ist darin noch nicht enthalten.
90 Tage Aufbauphase, danach monatlich kündbar. Keine Jahresverträge. Die Aufbauphase gibt es, weil Anbinden, Bereinigen und Umstellen der Messung realistisch ein Quartal braucht, bevor eine Veränderung überhaupt ablesbar ist.
Ab etwa 2 Mio. Euro Jahresumsatz. Darunter ist der Systempreis ein zu großer Anteil Deines Umsatzes, und dann ist die ehrliche Empfehlung ein guter Freelancer oder eine spezialisierte Einzelleistung. Nach oben endet unsere Zielgruppe bei etwa 10 Mio., darüber baut man solche Strukturen üblicherweise intern auf.
Dir. Werbekonten laufen auf Deinen Namen, Freigaben erteilst Du, und wenn wir auseinandergehen, bleibt alles stehen und läuft weiter. Das ist kein Entgegenkommen, sondern die Voraussetzung dafür, dass eine monatliche Kündbarkeit ehrlich gemeint ist.
Mit dem kostenlosen Scan. Du bekommst ein persönliches Video mit drei konkreten Hebeln für Deinen Shop, aufgenommen von Max oder Lukas. Kein Verkaufsgespräch, keine Verpflichtung.
Der Scan ist kostenlos: drei Hebel für Deinen Shop, als persönliches Video von einem der beiden Gründer. Wenn danach nichts passt, hast Du drei Hebel und wir haben eine Stunde investiert.